Ab in die Kinderstadt!

(06.07.2026) Bei herrlichstem Sonnenschein machten sich unsere dritten Klassen Ende Juni auf den Weg in die Kinderstadt. Hier hieß es für einen Tag: Arbeiten statt Schule! In der Kinderstadt konnten die Kinder einen Tag lang in die Welt der Erwachsenen eintauchen – mit Berufen, Geld, Steuern, Wahlen und jeder Menge Verantwortung.

Nach einer kurzen Einführung und der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt führte der erste Weg zum Arbeitsamt. Dort warteten viele spannende Berufe – vom Elektriker über Handwerker, Erlebnispädagogen, Köche, Feuerwehr und Ordnungsamt bis hin zu den Musikproduzenten. Vor dem Arbeitsamt brachte Anik das Warten mit einem Schmunzeln auf den Punkt: „Ich fühle mich wie ein Vater ohne Bart.“

Für ihre Arbeit gab es Unstrut-Taler, die bei der Bank ausgezahlt wurden. Ganz ohne Steuern ging es allerdings auch in der Kinderstadt nicht. Das hielt aber niemanden vom Geldausgeben ab: Besonders gefragt waren der Führerschein mit Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Fahrprüfung, leckere Pizza, selbstgemachte Smoothies und die vielen Kleinigkeiten im Spittelladen. Als Mia später feststellte: „Ich hab kein Geld mehr, jetzt muss ich wieder arbeiten gehen!“, wurde klar, wie schnell das verdiente Geld wieder ausgegeben ist.

Zwischendurch gab es immer wieder kleine und große Highlights. Die Erlebnispädagogen Anik, Amir und Dilet bewiesen viel Fantasie und versteckten kurzerhand Jack Sparrows Schatz. Richtig spannend wurde es bei einem Feuerwehreinsatz, bei dem alle ausgebildeten Feuerwehrkräfte gefragt waren. Mit lauter Sirene und Feuerwehrwagen machten sie sich schnell auf den Weg zum Brand.

Natürlich durfte auch die Demokratie nicht fehlen: In geheimer Wahl wurden Bürgermeister oder Bürgermeisterin und der Stadtrat gewählt. Zum Abschluss kamen noch einmal alle zusammen und entschieden gemeinsam, wofür die gesammelten Steuergelder verwendet werden sollten.

Am Ende stand fest: Die Kinderstadt war ein voller Erfolg! Trotz der sommerlichen Temperaturen waren alle mit viel Freude dabei. Die Begeisterung war den Kindern den ganzen Tag anzumerken – und ganz nebenbei konnten sie spielerisch erleben, wie spannend, abwechslungsreich und manchmal auch ganz schön anstrengend das Erwachsenenleben sein kann.