(28.04.2026) Wann können wir denn wieder auf den Barfußpad? Dies wurde in den vergangen Schulgartenstunden häufiger beim Vorbeigehen gefragt. Nach genauerer Betrachtung wurde schnell deutlich, dass der Pfad vorher noch etwas Pflege benötigen würde. Einige Materialien waren im Laufe des vergangenen Jahres in den falschen Abschnitten des Pfades gelandet, Steine fehlten und die Moosflächen waren komplett geleert worden. Sicher ist dieses im Frühjahr in so manch einem Vogelnest rund ums Schulgelände verschwunden!
Also nutzte die Klasse 2b ihre Schulgartenstunden und das herrliche Frühlingswetter, um den Pfad wieder in Ordnung zu bringen. Zunächst musste das Unkraut zwischen den verschiedenen Materialien entfernt werden, was sich als schwierigste Aufgabe herausstellte. So mancher Stein musste dazu verrückt werden und auch Hilfsmittel wie Schaufeln kamen zum Einsatz. Je zwei Schüler nahmen sich einen Abschnitt vor und widmeten sich diesem sehr intensiv.
Schnell kam die Frage auf, ob man dann auch am Ende den Barfußpfad ausprobieren dürfe, was natürlich bejaht wurde. Schon war noch mehr Motivation zur Arbeit vorhanden, denn alle wollten ausschließlich Stein, Zapfen oder Moos unter den Füßen spüren und weniger das störende Gras! Zwei Felder waren nahezu komplett leer, als die Arbeiten begannen.
Nach kurzer Überlegung erkannten die Kinder, dass es sich um die Felder mit dem Moos handeln musste. „Und was machen wir jetzt?“, wollte Polina wissen. Milosz und Oskar hatten eine Idee. „Hier unter den Sträuchern wächst doch Moos!“, riefen sie fast gleichzeitig und liefen mit den Schaufeln in Richtung Sträucher. Vorsichtig hebelte Milosz die Moospolster heraus und Polina legte sie noch vorsichtiger in das Feld des Barfußpfades hinein. „Das wird richtig schön!“, war sich Polina sicher. Und da sollte sie Recht behalten.
Nach zwei Schulgartenstunden war der Barfußpfad wieder begehbar und genau dies wurde dann auch getan. Allerdings behielten die meisten Kinder noch ihre Strümpfe an, denn ein „Sockenpfad“ ist mindestens genau so schön wie ein „Barfußpfad“!

